Schmuck von der Natur inspiriert

Ulrike Auge 15. September 2015 Großer Moor,
Bei schmuck und Design ist garantiert alles selbstgemacht. In der Schauwerkstatt oder bei Kursen kann man viel über das Handwerk lernen.

© Landeshauptstadt Schwerin

Um es gleich klar zu stellen, hinter dem Geschäft Schmuck Design am Großen Moor 21 verbirgt sich kein gewöhnlicher Schmuckladen. Es ist das Atelier von Karin Böhmer. Hier produziert sie ganz öffentlich ihrer Schmuckstücke, jedes ein Unikat. Besonders angetan haben es ihr florale Motive. Als wir Sie besuchen probiert sie gerade die Blüte einer Zaunwinde nach zu empfinden. Karin Böhmer lässt sich von ihrer Umgebung inspirieren, so finden wir auch kleine Segelboote – kein Wunder, der Schweriner See ist nicht weit entfernt.

Kreativ und Nachhaltig

Schmuck und Nachhaltigkeit lassen sich ganz einfach vereinbaren: Recycling Schmuck aus Fahrradschläuchen, Velogam genannt gehören ebenfalls zum Repertoir. Die ausgefallenen Ketten und Armreifen haben bereits ihre Liebhaber gefunden. Durch Kunsthandwerkermärkte ist Karin Böhmer in der Region bereits bekannt. Ihr Taschenlabel Beutel-Meise läuft gerade an, auch dafür sucht Sie immer nach speziellen Materialen und Formen, damit keine Tasche aussieht wie die andere.

Wir sind beeindruckt, denn auch nach 25 Jahren Selbstständigkeit gehen Karin Böhmer die Ideen nicht aus. Mit viel Elan engagiert Sie sich auch für die Geschäftsstraße Großer Moor. Sie ist im Vorstand der Werbegemeinschaft Altstadt Schwerin e.V. und organisiert jedes Jahr im Frühjahr den Straßenmarkt „Großer-Moor-Markt“. Sie hat ihr Herz einfach an die Schweriner Altstadt verloren obwohl sie eigentlich aus dem Harz stammt.

Unser Tipp:

Bei Karin Böhmer kann jeder selbst kreativ werden. Auf Nachfrage bietet sie Kurse an, in denen man seinen eigenen Schmuck unter ihrer fachlichen Anleitung herstellen kann.

 


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