Papier das begeistert

13.03.2018
Pappmache Kunst

Die Schweriner Höfe sind ein Hotspot für die Kreativen der Stadt. Designerstücke und Kunstwerke, aber auch die Materialen für viele verschiedene Do-It-Yourself Projekte, sind hier zur bekommen.

Gleich zwei Pappmaché Künstlerinnen haben das kreative Umfeld genutzt um ihre Objekte aus Papier der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen

Pappmache Kunst

Dörte Rintelen hat ihre Ausstellung am Eingang zum Brunnenhof eröffnet. Zweimal die Woche ist sie Vorort und öffnet ihre Galerie für Besucher, Interessierte und Kundschaft. Ihre bunten und individuellen Objekte sind nicht nur reine Kunstgegenstände oder Dekorationen, sie sind auch für den Gebrauch gedacht. Hocker, Schalen und kugelrunde Regale – alle vereint ihr Grundmaterial: Papier.

Pappmache Kunst

Dörte Rintelen ist Künstlerin durch und durch, jede freie Minute verbringt sie mit ihrer Handarbeit. Angefangen hat alles mit naturbelassener Schafswolle. Darauf folgten noch viele andere Materialien. Die Ludwigsluster Stadtkirche machte sie letztendlich auf Pappmaché-Kunst aufmerksam. Denn die prunkvollen Schmuckelemente in der Kirche sind ebenfalls aus Papier.

Pappmache Kunst

Die vielseitigen Möglichkeiten des Pappmaché haben die Hobbykünstlerin begeistert und bis heute festgehalten. In jedes Ihrer Stücke fließen Herzblut und viele Stunden Arbeit, denn das Papier muss zwischendurch immer wieder trocknen bevor sie weiter arbeiten kann. Die Ausstellungs- und Verkaufsfläche in den Schweriner Höfen kam der unermüdlichen Künstlerin sehr gelegen. Ihr eigenes Haus bietet ihr viel Raum für ihre Arbeit, aber mit der Zeit hatten sich eine Menge Exponate angesammelt. So schwer das Abschiednehmen auch manchmal fällt, jedes verkaufte Stück bedeutet auch Platz für Neues schaffen. 

Pappmache Kunst
Pappmache Kunst
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Ein paar Ladentüren weiter, im Tabakhof der Schweriner Höfe, ergriff Helga Treuter die Gelegenheit, als ihr vom Centermanagement angeboten wurde, zeitweise einen Popup Store zu eröffnen. Mit ihrem Atelier Eigen8 bot sie neben ihren eignen Werken vor allem auch Kurse an.

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Die ehemalige Pädagogin ist auf ihre Liebe für das Pappmaché gestoßen, als sie nach Möglichkeiten suchte, Masken für Theaterstücke herzustellen. Mit einem Seminar über Pappmaché-Techniken ist eine Begeisterung entfacht worden, die sie nie wieder los gelassen hat. Bereits 2008 bezog sie ein Atelier in der Bornhövedstraße, wo sich auch heute ihre Werkstatt befindet. Auf Handwerkermärkten, unter anderem in den Schweriner Höfen, bot sie ihre kleinen und großen Skulpturen an. Nashorn Adele hatte so vor einiger Zeit bereits ein festes Zuhause in den Höfen gefunden.

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Mittlerweile betreibt die Schwerinerin den Popup Store schon länger als eigentlich geplant. Das Eigen8 hat zwar nur noch wenige Tage der Woche geöffnet, aber bereits das bunte Schaufenster der Galerie und Werkstatt bringt viel Leben in den Tabakhof.

Helga Treutler bietet Pappmaché- Kurse für Erwachsene und für Kinder an. Das Programm erfährt man im und am Ladengeschäft über Flyer oder auf ihrer Internetseite. Gerade jetzt vor Ostern sind wieder Kurse geplant in denen Hasen, Küken und Eier aus Pappmaché gebastelt werden können.

Pappmache Kunst
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